Warenkorb Zur Kasse
Total 0,00

Suche

Tabaksamen

Tabak
In den Hausgärten amerikanischer Farms waren Tabakpflanzen einst nahezu Standard, und neuerdings erfreut sich diese alte Tradition, der Tabakanbau im Garten, wieder großer Beliebtheit. Nicotiana ist relativ anspruchslos, aber optisch sehr ansprechend - Tabaksamen sollten lediglich nicht in Gärten ausgesät werden, in denen Kinder spielen, da das in den Pflanzen enthaltene Nikotin giftig ist.
Wenn das kein Problem darstellt, ist es ein schönes Garten-Experiment, Pflänzchen aus Tabaksamen zu ziehen und in großen Kübeln zu halten und frostfrei zu überwintern. Die Pflanzen entwickeln sich so zu imposanten Sträuchern und sorgen im zweiten Jahr für eine reiche Ernte.
Ihren Weg nach Europa fanden die ersten Tabaksamen auf spanischen Erkundungsschiffen. Bereits 1559 gab der spanische König Felipe II den Tabakanbau vor der damaligen Hauptstadt Toledo in Auftrag, in einem Gebiet, das wegen der vielen Zikaden (spanisch: cigarra) "Los Cigarrales" genannt wurde. Der Gattungsname Nicotiana wiederum geht auf einen französischen Konsul zurück: Jean Nicot schickte 1560 aus Lissabon einige Päckchen mit Tabaksamen nach Paris.
Als Zierpflanze hat sich Tabak schon lange in unseren Gärten etabliert. Die besonders üppigen Blüten und die Größe der Pflanze machen ihn zu einem echten Hingucker im Blumenbeet. Es gibt aber auch gute Gründe, Tabak zum Eigenkonsum als Nutzpflanze aus (am besten biologischen, samenfesten, nicht hybriden und nicht gentechnisch veränderten) Samen zu ziehen, denn heutzutage ist der industrielle Tabakanbau einer der landwirtschaftlichen Bereiche mit dem höchsten Pestizideinsatz. Alleine zwischen der Aussaat des Saatguts im Gewächshaus und dem Auspflanzen ins Feld werden bis zu 15 Pestizidgaben gezählt.

Artikel