Blaudolde (Trachymene coerulea) Samen
- Filigrane Sommerblume mit hellblauen bis lavendelfarbenen, spitzenartig wirkenden Blütendolden auf langen, schlanken Stielen.
- Ca. 100 Korn samenfestes Saatgut der Blaudolde (Trachymene coerulea), auch als Didiscus caeruleus bekannt.
- Ausgezeichnete Schnittblume für luftige Sommersträuße sowie eine attraktive Blütenpflanze für sonnige Beete, Cottage-Gärten und Kübel.
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Beschreibung
Hellblaue Blütendolden wie feine Spitze
Die Blaudolde (Trachymene coerulea) ist eine zarte, einjährige Sommerblume mit ungewöhnlich hellblauen bis lavendelfarbenen Blütenständen. Zahlreiche winzige, sternförmige Einzelblüten stehen dicht in flachen bis leicht gewölbten Dolden zusammen und verleihen der Pflanze eine besonders leichte, fast spitzenartige Wirkung. Die langen, schlanken Stiele machen sie nicht nur zu einer attraktiven Beetpflanze, sondern auch zu einer ausgezeichneten Schnittblume für lockere, natürliche Sommersträuße.
Je nach Standort und Kultur erreicht die Blaudolde etwa 45 bis 75 cm Höhe, unter sehr günstigen Bedingungen auch mehr. Ihre fein geteilten, hellgrünen Blätter und die luftigen Blüten passen besonders schön in Cottage-Gärten, sommerliche Rabatten und naturnah wirkende Pflanzungen. Auch in ausreichend tiefen Kübeln lässt sie sich gut kultivieren.
Australische Sommerblume mit ungewöhnlicher botanischer Geschichte
Die Blaudolde stammt aus West- und Südwestaustralien, wo sie auf sandigen bis lehmigen Standorten wächst. Bereits 1828 wurde die Art in Europa botanisch beschrieben. Ihre auffällige blaue Blütenfarbe machte sie schon früh zu einer botanischen Besonderheit.
Im Saatguthandel ist die Art bis heute häufig unter ihrem älteren botanischen Namen Didiscus caeruleus beziehungsweise Didiscus coeruleus zu finden. Botanisch wird sie heute jedoch überwiegend als Trachymene coerulea geführt. Trotz ihrer doldenartigen Blüten gehört die Blaudolde nicht zu den Doldenblütlern, sondern zu den Araliengewächsen.
Regelmäßiges Entfernen verblühter Dolden fördert eine längere Blütezeit. Für den Schnittgarten lohnt sich außerdem eine gestaffelte Aussaat im Abstand von zwei bis drei Wochen. So lassen sich über einen längeren Zeitraum immer wieder frische Blüten für die Vase schneiden.
Aussaat und Pflege
Aussaat und Pflege der Blaudolde
Für eine frühe Blüte empfiehlt sich eine Vorkultur von Ende März bis Mitte April. Die Blaudolde ist ein Dunkelkeimer: Die Samen etwa 1 bis 3 mm tief aussäen, vollständig mit Substrat bedecken und die Aussaat bis zur Keimung möglichst dunkel halten. Eine Keimtemperatur von etwa 18 bis 22 °C ist günstig. Die Keimung erfolgt meist innerhalb von 14 bis 21 Tagen, kann aber auch länger dauern.
Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, sollte die Abdeckung entfernt und die Aussaat sofort sehr hell gestellt werden. Da die Blaudolde empfindlich auf Wurzelstörungen reagieren kann, empfiehlt sich die Aussaat in kleinen Einzeltöpfen oder abbaubaren Anzuchtgefäßen. Alternativ ist nach den letzten Frösten auch eine Direktsaat an den endgültigen Standort möglich.
Ausgepflanzt wird ab Mitte Mai an einen sonnigen, warmen und möglichst windgeschützten Platz. Der Boden sollte locker, humos bis sandig und vor allem gut durchlässig sein. Ein Pflanzabstand von etwa 20 bis 30 cm ist ausreichend. Während der Anwachsphase gleichmäßig feucht halten, später verträgt die Blaudolde auch kurze Trockenphasen besser. Staunässe sollte jedoch unbedingt vermieden werden.
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