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17 Beiträge in dieser Lexikon KategorieSaftwaage
Die Saftwaage ist ein Begriff aus dem Gartenbau, spezieller dem Pflanzenschnitt.
Satzsaat
Satzsaat bedeutet, dass Gemüse, Salate oder Kräuter nicht auf einmal, sondern in mehreren kleinen Portionen zeitversetzt ausgesät werden. So verlängert sich die Erntezeit und die Pflanzen werden nicht alle gleichzeitig erntereif.
Schatten (schattig)
Die Standortangabe „schattig“ bedeutet, dass eine Pflanze mit sehr wenig oder ganz ohne direktes Sonnenlicht auskommt. Solche Standorte erhalten meist weniger als drei Stunden direkte Sonne pro Tag oder liegen dauerhaft im Schatten von Gebäuden, Mauern oder größeren Gehölzen.
Schossen
Unter Schossen versteht man das rasche Längenwachstum einer Pflanze mit anschließender Blütenbildung, meist ausgelöst durch Hitze, lange Tage oder Stressfaktoren. Besonders häufig betrifft dieses Phänomen Blatt- und Wurzelgemüse wie Salat, Spinat, Rucola, Koriander oder Rettich.
Schwachzehrer
Darunter versteht man Pflanzen, die dem Boden nur wenige Nährstoffe entziehen.
Schwarze Bohnenblattlaus
Die Schwarze Bohnenblattlaus ist eine weit verbreitete Blattlausart, die bevorzugt Bohnen, Zuckerrüben, Sonnenblumen und viele andere Pflanzen befällt. Sie ist an ihrer schwarzen, rundlichen Körperform und ihrer Koloniebildung auf Blattunterseiten und jungen Trieben zu erkennen.
Scoville
Die Scoville-Skala ist eine Maßeinheit zur Bestimmung der Schärfe von Chilischoten und anderen Paprikaarten. Sie gibt an, wie stark der Wirkstoff Capsaicin in einer Frucht konzentriert ist – der Stoff, der beim Verzehr das brennende Gefühl im Mund auslöst. Je höher der Scoville-Wert, desto schärfer die Frucht.
Signaturpflanzen
Signaturpflanzen sind Pflanzen, deren äußere Merkmale nach der alten Signaturenlehre Hinweise auf ihre Heilwirkung oder symbolische Bedeutung geben sollen. Dabei wurden Form, Farbe, Geruch, Geschmack, Wuchs oder Standort als Zeichen verstanden, mit denen die Natur auf die Kraft einer Pflanze aufmerksam macht.
Sonne (sonnig)
Die Standortangabe „sonnig“ oder „Sonne“ bedeutet, dass eine Pflanze täglich mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht benötigt, um gesund zu wachsen und sich optimal zu entwickeln. Viele Pflanzen für sonnige Standorte vertragen sogar ganztägige Besonnung ohne nennenswerte Beschattung.
Spargelsalat
Spargelsalat wird primär wegen seiner dickfleischigen Stängel genutzt, die an Spargel erinnern. Auch als Celtuce bekannt.
Spinnenmilben
Spinnmilben (Tetranychidae) gehören zu den Schädlingen im Garten. Zwei Arten sind hierbei zu nennen, die die meisten Schäden anrichten:
Square Foot Gardening
Mit Square-Foot-Gardening ist ein aus den USA stammendes System gemeint, mit dem man auch bei nur wenig Anbaufläche ausreichend Gemüse anbauen kann, um eine Familie zu ernähren.
Starkzehrer
Starkzehrer sind Pflanzen, die dem Boden viel Stickstoff entziehen und deswegen viel Dünger benötigen . Zu den Starkzehrern zählen zum Beispiel Kohl, Lauch, Kartoffeln, Tomaten und Mais. Beim Anbauprinzip des Fruchtwechsels macht man sich das Wissen darum, welche Pflanzen zu welcher Gruppierung gehören zu nutze und baut abwechselnd Stark- und Schwachzehrer an, damit der Boden eine Chance hat, sich wieder zu erholen und mit Nährstoffen anzureichern.
Stauden
Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die jedes Jahr wieder aus dem Boden austreiben. Im Herbst oder Winter ziehen sie ihre oberirdischen Pflanzenteile oft komplett ein – das heißt, sie vertrocknen oder sterben oberirdisch ab. Die Wurzeln bleiben jedoch im Boden und treiben im nächsten Frühjahr neu aus.
Stauden teilen
Das Teilen von Stauden gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Garten. Es hilft, die Pflanzen gesund und blühfreudig zu erhalten, verhindert das Verkahlen älterer Horste und sorgt ganz nebenbei für kostenlose Vermehrung.
Stickstoff (N)
Stickstoff ist einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe und spielt eine zentrale Rolle für das Wachstum von Blättern und Trieben. Er ist ein Hauptbestandteil von Proteinen, Enzymen und dem Blattgrün (Chlorophyll) und damit entscheidend für die Photosynthese.
Sukkulenten
Sukkulenten sind Pflanzen, die Wasser in speziellen Geweben speichern können, etwa in ihren Blättern, Stängeln oder Wurzeln. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihnen, längere Trockenperioden zu überstehen. Typische Lebensräume sind Wüsten, Halbwüsten, Steppen und andere Regionen mit unregelmäßiger Wasserversorgung.