Feldrittersporn – elegante Sommerblume mit schlanken Blütenkerzen

Der Feldrittersporn (Consolida ajacis) ist eine einjährige Sommerblume mit schlankem Wuchs und charakteristischen Blütenkerzen. Seine locker aufgebauten Blütenstände bringen Höhe und Leichtigkeit in Beete und eignen sich besonders für naturnahe, ländliche Gartenkonzepte. Durch seine einfache Kultur und zuverlässige Blüte ist Feldrittersporn eine geschätzte Wahl für Sommergärten mit natürlichem Ausdruck.

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Feldrittersporn bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gut durchlässige, eher kalkhaltige Böden. Staunässe wird schlecht vertragen, nach der Etablierung kommt die Pflanze jedoch auch mit trockeneren Phasen gut zurecht. Besonders harmonisch wirkt er in Kombination mit anderen einjährigen Sommerblumen oder in locker gestalteten Staudenbeeten.

Die Blüten erscheinen in schlanken, aufstrebenden Trauben und zeigen je nach Sorte Farbtöne von Blau, Violett und Rosa bis Weiß. Moderne Sorten erreichen Wuchshöhen von etwa 60 bis 100 cm und eignen sich sowohl für Beete als auch für die Verwendung als Schnittblume. In Gruppen gepflanzt entfaltet Feldrittersporn seine volle Wirkung und verleiht Pflanzungen eine klare, vertikale Struktur.

Feldrittersporn lässt sich unkompliziert direkt ins Freiland aussäen. Eine Herbstsaat oder frühe Frühjahrsaussaat fördert eine besonders zeitige Blüte. Die Pflanzen sind nicht winterhart, erhalten sich aber häufig durch Selbstaussaat. Dabei entstehen jedes Jahr neue, leicht variierende Gartenbilder.

Feldrittersporn eignet sich für alle, die strukturreiche Beete anlegen möchten und Wert auf eine natürliche, nicht überzüchtete Blütenwirkung legen.


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Aussaat von Feldrittersporn

Feldrittersporn wird direkt ins Freiland gesät. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr ab März oder bereits im Herbst, um eine frühe Blüte zu fördern. Die Samen werden breitwürfig ausgesät, leicht in den Boden eingearbeitet und gleichmäßig feucht gehalten. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 10–15 °C innerhalb von zwei bis drei Wochen.

Nach dem Auflaufen sollten die Pflanzen rechtzeitig auf einen Abstand von etwa 20–30 cm vereinzelt werden. Feldrittersporn bildet empfindliche Wurzeln und sollte nicht verpflanzt werden. Nach der Etablierung ist die Pflanze pflegeleicht und kommt mit wenig Wasser aus.


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Wissenswertes zu Feldrittersporn

Feldrittersporn wird seit dem 18. Jahrhundert als Zierpflanze kultiviert und war lange Zeit ein fester Bestandteil von Bauerngärten. Seine schlanken Blütenkerzen unterscheiden ihn deutlich vom mehrjährigen Staudenrittersporn und machen ihn besonders geeignet für lockere Sommerpflanzungen.

Die Pflanze eignet sich gut als Schnitt- und Trockenblume. Für Sträuße werden die Stiele geschnitten, sobald mehrere Blüten geöffnet sind. In der Vase halten sie sich mehrere Tage und bringen eine klare, vertikale Linie in florale Arrangements.

Feldrittersporn wird von Bienen und Schmetterlingen besucht, gilt jedoch als giftig. Samen und Pflanzen sollten daher nicht in unmittelbarer Nähe von Spielbereichen oder Haustieren angebaut werden. Die Selbstaussaat lässt sich durch Entfernen verblühter Blütenstände gut steuern.


Wissenswertes zu den Samen des Feldrittersporns

Die Samen des Feldrittersporns (Consolida ajacis) sind klein, dunkel gefärbt und keimen bevorzugt bei kühlen Temperaturen. Sie sollten direkt ins Freiland ausgesät werden, da die Jungpflanzen empfindlich auf Umpflanzen reagieren. Eine Frühjahrs- oder Herbstsaat hat sich bewährt, da die Samen im Boden überwintern und bei passenden Bedingungen zuverlässig auflaufen.

Feldrittersporn bildet eine dauerhafte Samenbank im Boden. Nach Bodenbearbeitung oder offenen Bodenstellen kann es daher zu spontanen Aufläufen kommen. Diese Eigenschaft macht ihn gut geeignet für naturnahe Gärten, erfordert bei Bedarf jedoch eine bewusste Kontrolle der Selbstaussaat.

Der Feldrittersporn ist auch unter dem Namen Lanzenrittersporn bekannt. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die schmalen, lanzettlichen Blätter und die schlanke Wuchsform der Pflanze. Weitere gebräuchliche Namen wie Gartenrittersporn oder Sommerrittersporn werden vor allem im gärtnerischen Handel verwendet.

Die Samen enthalten hochwirksame Alkaloide und gelten als stark giftig. Historisch wurden sie unter anderem zur Parasitenbekämpfung eingesetzt. Für den heutigen Gartenbau ist vor allem ein verantwortungsvoller Umgang wichtig, insbesondere im Hinblick auf Kinder und Haustiere.

Bei sachgemäßer Handhabung und einer bewussten Platzierung im Garten lässt sich Feldrittersporn sicher kultivieren und bietet einen hohen gestalterischen sowie ökologischen Wert.