Borretschsamen: Gurkenkraut mit blauen Sternblüten

Borretsch ist ein traditionsreiches Küchenkraut mit rau behaarten Blättern, gurkenähnlichem Aroma und leuchtend blauen, sternförmigen Blüten. Aus Borretschsamen wächst eine robuste, einjährige Kräuterpflanze, die im Garten schnell für Duft, Farbe und reges Insektenleben sorgt - ideal für Kräuterbeet, Naturgarten und Gemüsebeet.

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Borretsch, botanisch Borago officinalis, ist auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Der Name verweist auf den frischen, leicht gurkenartigen Geschmack der jungen Blätter, die traditionell in kalten Speisen, Kräuterquark, Salaten und regionalen Kräuterrezepten verwendet werden. Auch die blauen Blüten sind dekorativ und machen Borretsch zu einer auffälligen Pflanze im Kräutergarten.

Im Garten ist Borretsch nicht nur als Küchenkraut interessant, sondern auch als wertvolle Blüh- und Insektenpflanze. Die sternförmigen Blüten werden gern von Bienen und anderen Bestäubern besucht und erscheinen über einen längeren Zeitraum immer wieder neu. Dadurch eignet sich Borretsch besonders gut für naturnahe Gärten, Kräuterbeete, Blühstreifen und als lebendige Begleitpflanze im Gemüsebeet.

Als alte Kräuterpflanze hat Borretsch eine lange Geschichte in Küche, Bauerngarten und Volksheilkunde. Bei der kulinarischen Verwendung ist jedoch etwas Zurückhaltung sinnvoll: Das Kraut enthält Pyrrolizidinalkaloide und sollte deshalb nicht regelmäßig oder in großen Mengen verzehrt werden. Für den gelegentlichen Einsatz als traditionelles Würzkraut und zur dekorativen Verwendung im Garten bleibt Borretsch dennoch eine spannende, vielseitige Pflanze.

  • Klassisches Gurkenkraut mit frischem Aroma und dekorativen blauen Sternblüten
  • Wertvolle Bienenpflanze für Kräuterbeet, Naturgarten und Gemüsebeet
  • Robuste, einjährige Kräuterpflanze für einfache Direktsaat im Freiland

Mit Borretschsamen ziehst du eine unkomplizierte Kräuterpflanze heran, die Küche, Blütenpracht und ökologischen Nutzen auf besonders schöne Weise verbindet.



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Aussaat & Pflege von Borretsch

Borretsch lässt sich unkompliziert aus Samen ziehen und wird meist direkt ins Freiland gesät. Die Aussaat ist von März bis Juni möglich, für spätere Kulturen teilweise auch noch im Spätsommer. Säe die Borretschsamen flach bis etwa 2 cm tief in lockere, gut vorbereitete Erde und halte die Saat bis zur Keimung gleichmäßig feucht.

Ein sonniger Standort mit durchlässigem, nahrhaftem und ausreichend feuchtem Boden ist ideal. Nach dem Auflaufen sollten die Jungpflanzen nicht zu dicht stehen, damit sie sich kräftig entwickeln können und die Blätter gut abtrocknen. Ein Pflanzabstand von etwa 25 bis 40 cm ist empfehlenswert.

Borretsch wächst rasch, wird je nach Standort etwa 60 bis 80 cm hoch und bildet über längere Zeit immer wieder neue Blüten. Die einjährige Pflanze kann sich an passenden Stellen selbst aussäen und dadurch im Garten immer wieder erscheinen. Für eine längere Ernte- und Blütezeit kann Borretsch auch in mehreren Sätzen ausgesät werden.

Häufige Fragen zu Borretsch

Ist Borretsch dasselbe wie Gurkenkraut?

Ja, Borretsch wird wegen seines frischen, gurkenähnlichen Aromas auch Gurkenkraut genannt. Botanisch handelt es sich um Borago officinalis.

Kann man Borretschblüten essen?

Die Blüten werden traditionell zur Dekoration von Salaten, kalten Speisen und Getränken verwendet. Wie beim Kraut gilt jedoch: Borretsch sollte wegen enthaltener Pyrrolizidinalkaloide nur gelegentlich und nicht in großen Mengen verzehrt werden.

Kommt Borretsch jedes Jahr wieder?

Borretsch ist einjährig und stirbt nach der Samenbildung ab. An passenden Standorten sät er sich jedoch leicht selbst aus, sodass im nächsten Jahr oft neue Pflanzen erscheinen.

Passt Borretsch ins Gemüsebeet?

Ja, Borretsch eignet sich gut als Begleitpflanze im Gemüsebeet. Er lockt viele Bestäuber an und bringt zusätzliche Blütenvielfalt zwischen Gemüse, Kräuter und andere Gartenpflanzen.

Warum färben sich Borretschblüten manchmal rosa oder violett?

Junge Borretschblüten können zunächst rosa bis violett erscheinen und später kräftig blau werden. Die Farbveränderung hängt unter anderem mit dem Entwicklungsstadium der Blüte zusammen.