Portulaksamen: Sommerportulak, Winterportulak und Tellerkraut

Portulak ist ein altes Blattgemüse mit frischem, nussig-säuerlichem Geschmack und erstaunlich vielseitiger Verwendung in der Küche. In dieser Kategorie findest du Saatgut für Sommerportulak sowie Winterportulak, der auch als Tellerkraut bekannt ist. Beide liefern zarte, essbare Blätter, unterscheiden sich aber deutlich in Botanik, Aussaatzeit und Kultur.

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Der klassische Sommerportulak (Portulaca oleracea) ist die eigentliche Portulakpflanze. Er liebt Wärme, wächst schnell und wird vor allem in der warmen Jahreszeit als frisches Wildgemüse genutzt. Die fleischigen Blätter schmecken mild säuerlich, leicht nussig und angenehm frisch. Sie passen zu Salaten, Kräuterquark, Gemüsegerichten, kalter Küche und sommerlichen Mischsalaten.

Winterportulak ist botanisch eine andere Pflanze. Meist handelt es sich um Claytonia perfoliata, auch Tellerkraut genannt. Er wird vor allem in der kühleren Jahreszeit angebaut und liefert zarte Blätter für Wintersalate, Kräutermischungen und frisches Grün, wenn viele andere Blattgemüse nicht mehr wachsen. Beim Kauf von Portulaksamen lohnt sich deshalb immer ein Blick auf den botanischen Namen.

Kulinarisch ergänzen sich Sommer- und Winterportulak sehr gut. Sommerportulak bringt in warmen Monaten saftige, leicht säuerliche Blätter in die Küche, während Winterportulak besonders für Herbst, Winter und zeitiges Frühjahr interessant ist. Beide werden am besten jung und frisch geerntet, da die Blätter dann besonders zart und aromatisch sind.

Auch für den Garten sind Portulak-Arten attraktiv, weil sie wenig Platz brauchen und sich gut in Beeten, Hochbeeten oder Töpfen kultivieren lassen. Sommerportulak kommt mit warmen, eher trockenen Bedingungen gut zurecht und ist pflegeleicht. Winterportulak bevorzugt dagegen kühlere Temperaturen und eignet sich besonders für die Ernte in der kalten Jahreszeit.

Portulak wurde lange als einfaches Wildgemüse unterschätzt, erlebt aber wegen seines frischen Geschmacks und seiner unkomplizierten Kultur eine neue Wertschätzung. Wer Portulaksamen aussät, kann schnell wachsendes Blattgemüse kultivieren, das Kräuter, Salate und Gemüsegerichte auf einfache Weise bereichert.

  • Saatgut für Sommerportulak, Winterportulak und Tellerkraut
  • Frisches Blattgemüse mit nussig-säuerlichem Geschmack für Salate und Kräuterküche
  • Schnell wachsende Pflanzen für Beet, Hochbeet, Topf und saisonale Ernte

Mit Portulaksamen kultivierst du vielseitiges Blattgemüse, das je nach Art im Sommer oder Winter für frische, zarte und aromatische Blätter sorgt.



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Aussaat & Pflege von Portulak

Bei Portulak ist die genaue Art entscheidend. Sommerportulak (Portulaca oleracea) wird in der warmen Jahreszeit ausgesät, meist ab Mitte Mai bis in den Spätsommer. Die Pflanze ist frostempfindlich und braucht Wärme, um zügig zu keimen und kräftig zu wachsen.

Sommerportulak ist ein Lichtkeimer oder wird nur sehr dünn mit Erde bedeckt. Das feine Saatgut wird auf feinkrümelige Erde gestreut, leicht angedrückt und bis zur Keimung gleichmäßig feucht gehalten. Bei warmem Wetter keimt Portulak oft innerhalb weniger Tage bis etwa zwei Wochen. Staunässe sollte vermieden werden.

Der ideale Standort für Sommerportulak ist sonnig, warm und gut durchlässig. Die Pflanze braucht wenig Dünger und kommt mit eher sparsamer Wasserversorgung zurecht, solange sie nicht völlig austrocknet. Bereits nach etwa vier bis sechs Wochen können junge Triebe und Blätter geerntet werden.

Winterportulak oder Tellerkraut (Claytonia perfoliata) wird dagegen für die kühlere Jahreszeit angebaut. Die Aussaat erfolgt meist im Spätsommer, Herbst oder zeitigen Frühjahr. Er bevorzugt frische, humose Böden und wächst besonders gut bei milden, kühlen Temperaturen.

Für eine zarte Ernte werden die Blätter jung geschnitten. Bei Sommerportulak schmecken die Triebe vor der Blüte meist am besten, da ältere Pflanzen bitterer werden können. Regelmäßiger Schnitt fördert frischen Austrieb. Wer Samen gewinnen möchte, lässt einige Pflanzen blühen und die Samen vollständig ausreifen.

Häufige Fragen zu Portulak

Was ist der Unterschied zwischen Sommerportulak und Winterportulak?

Sommerportulak ist Portulaca oleracea und wird in der warmen Jahreszeit angebaut. Winterportulak ist meist Claytonia perfoliata, auch Tellerkraut genannt, und eignet sich besonders für Herbst, Winter und zeitiges Frühjahr.

Ist Winterportulak echter Portulak?

Botanisch nicht. Winterportulak gehört zu einer anderen Pflanzengattung als Sommerportulak. Der deutsche Name ist trotzdem verbreitet, weil beide als zartes Blattgemüse verwendet werden.

Wie schmeckt Portulak?

Sommerportulak schmeckt frisch, saftig, leicht säuerlich und nussig. Winterportulak ist meist milder und zarter. Beide passen gut in Salate, Kräutermischungen, Quark, kalte Küche und leichte Gemüsegerichte.

Kann man Portulak im Topf anbauen?

Ja, Portulak eignet sich gut für Töpfe, Schalen und Hochbeete. Sommerportulak braucht einen warmen, sonnigen Platz, während Winterportulak eher kühle und gleichmäßig feuchte Bedingungen bevorzugt.

Wann erntet man Portulak am besten?

Portulak wird am besten jung geerntet. Sommerportulak schmeckt vor der Blüte besonders zart, während Winterportulak laufend als junges Blattgemüse geschnitten werden kann.