Kresse-Samen: Scharfe Kräuter mit frischer Pfeffernote

Kresse steht für frische Schärfe, schnelles Wachstum und ein würziges Aroma, das an Senf, Rettich und Pfeffer erinnert. In dieser Kategorie findest du Saatgut für klassische Kresse und weitere Pflanzen mit kresseartigem Geschmack - von Gartenkresse über Brunnenkresse und Winterkresse bis zu Kapuzinerkresse und anderen aromatischen Kräutern.

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Botanisch ist Kresse keine einheitliche Pflanzengruppe. Viele kresseartig schmeckende Arten gehören zu den Kreuzblütlern und enthalten Senfölglykoside, die für die typische Schärfe verantwortlich sind. Andere Pflanzen wie die Kapuzinerkresse gehören zwar zu einer anderen Pflanzenfamilie, entwickeln aber ebenfalls ein deutlich pfeffrig-scharfes Aroma und werden deshalb kulinarisch ähnlich verwendet.

Die bekannteste Art ist die Gartenkresse (Lepidium sativum). Sie wächst extrem schnell, kann auf Erde, Vlies oder Keimschalen gezogen werden und ist oft schon nach wenigen Tagen erntereif. Ihr frisches, scharfes Aroma passt zu Brot, Quark, Salaten, Suppen, Eierspeisen und kalter Küche. Damit ist Gartenkresse eines der einfachsten Kräuter für Fensterbank, Küche und ganzjährigen Frischverzehr.

Brunnenkresse (Nasturtium officinale) ist eine mehrjährige Wasser- und Feuchtpflanze mit kräftigem, würzigem Kressegeschmack. Sie wird traditionell als Salat- und Heilpflanze geschätzt und eignet sich für feuchte Gartenbereiche, Quellnähe, Bachränder oder entsprechend kultivierte Gefäße. Winterkresse oder Barbarakraut (Barbarea vulgaris) liefert ebenfalls scharf-würzige Blätter und ist besonders interessant, weil sie auch in der kühleren Jahreszeit frisches Grün bieten kann.

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) bringt eine andere Seite des Kresse-Aromas in den Garten. Blätter, Blüten und junge Samenstände schmecken pfeffrig-scharf und sind zugleich sehr dekorativ. Die leuchtenden Blüten machen sie zu einer beliebten Pflanze für Kräuterbeet, Balkon, Hochbeet und essbare Blütengärten.

Kresse und kresseartige Kräuter sind besonders spannend, weil sie Küche und Kräuterkunde miteinander verbinden. Sie liefern frische Würze, können roh verwendet werden und bringen mit ihrer Schärfe Lebendigkeit in einfache Gerichte. Gleichzeitig haben viele dieser Pflanzen eine lange Tradition als Frühlings-, Salat- und Hausapothekenkräuter.

  • Saatgut für Gartenkresse, Brunnenkresse, Winterkresse, Kapuzinerkresse und weitere kresseartige Kräuter
  • Frische, scharfe Würzkräuter mit Senf-, Rettich- und Pfeffernoten
  • Ideal für Salate, Brot, Quark, Kräuterküche, Keimsprossen und essbare Blüten

Mit Kresse-Samen kultivierst du vielseitige Kräuter, die schnell wachsen, intensiv schmecken und selbst kleinen Gerichten sofort Frische und Schärfe verleihen.



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Aussaat & Pflege von Kresse und kresseartigen Kräutern

Kresseartige Kräuter unterscheiden sich je nach Art deutlich in ihren Ansprüchen. Gartenkresse ist besonders unkompliziert und kann fast ganzjährig auf der Fensterbank ausgesät werden. Sie benötigt nur Feuchtigkeit, Licht und wenige Tage Zeit. Die Samen werden dicht auf feuchte Erde, Vlies oder eine Keimunterlage gestreut und nur leicht angedrückt, aber nicht tief bedeckt.

Für Gartenkresse ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit entscheidend. Das Saatgut sollte nicht austrocknen, aber auch nicht im Wasser stehen. Bei Zimmertemperatur keimt Gartenkresse meist sehr schnell und kann jung als Keimkraut oder etwas später als frisches Würzkraut geerntet werden. Regelmäßige kleine Aussaaten liefern fortlaufend frisches Grün.

Brunnenkresse braucht andere Bedingungen. Sie liebt feuchte bis nasse, nährstoffreiche Standorte und eignet sich eher für Wasserschalen, feuchte Beete, Quellbereiche oder sehr gleichmäßig feuchte Gefäße. Das Wasser sollte sauber sein und regelmäßig erneuert werden, damit die Pflanzen gesund bleiben.

Winterkresse und andere robuste kresseartige Kräuter können direkt ins Beet gesät werden. Sie bevorzugen meist frische, humose Böden und sonnige bis halbschattige Standorte. Besonders interessant sind sie für die kühlere Jahreszeit, weil sie auch dann noch aromatische Blätter liefern können, wenn viele andere Kräuter bereits in Ruhe gehen.

Kapuzinerkresse wird nach den letzten Frösten direkt ins Freiland oder in größere Töpfe gesät. Sie mag lockere, durchlässige Böden und sonnige bis halbschattige Plätze. Zu viel Dünger fördert vor allem Blattmasse, während ein eher mäßig nährstoffreicher Standort die Blütenbildung unterstützt. Blätter und Blüten werden am besten frisch geerntet.

Häufige Fragen zu Kresse

Welche Pflanzen schmecken nach Kresse?

Typisch kresseartig schmecken Gartenkresse, Brunnenkresse, Winterkresse, Löffelkraut und Kapuzinerkresse. Je nach Art reicht das Aroma von mild würzig bis deutlich scharf, pfeffrig oder senfartig.

Warum schmeckt Kresse scharf?

Die Schärfe entsteht vor allem durch Senföle beziehungsweise deren Vorstufen. Sie sorgen für den typischen Geschmack, der an Senf, Rettich, Meerrettich oder Pfeffer erinnern kann.

Ist Kapuzinerkresse eine echte Kresse?

Nein, Kapuzinerkresse gehört botanisch nicht zu den klassischen Kressearten. Sie schmeckt aber ähnlich pfeffrig-scharf und wird deshalb kulinarisch oft zusammen mit kresseartigen Kräutern betrachtet.

Welche Kresse wächst am schnellsten?

Gartenkresse ist besonders schnell. Sie keimt meist innerhalb weniger Tage und kann schon sehr jung als frisches Keimkraut geerntet werden. Deshalb eignet sie sich ideal für Fensterbank, Küche und Kinder-Gartenprojekte.

Kann man Kresse das ganze Jahr anbauen?

Gartenkresse kann auf der Fensterbank fast ganzjährig ausgesät werden. Im Freiland hängt der Anbau von der jeweiligen Art ab. Winterkresse ist besonders interessant für kühlere Monate, während Kapuzinerkresse frostempfindlich ist und eher zur warmen Saison passt.